10 500 Euro fürs „Schiller“

Das Gymnasium kann mit dem Geld interessante Projekte finanzieren.

Im neu gestalteten Raum, der „Schiller-Denkfabrik“ (von links): Bastian Schatz (Fachschaftsleiter Informatik), Dr. Anke Emminger (Schulleiterin des Schiller-Gymnasiums), Rainer Schmidt (Vorstandsmitglied der Hans-Viessmann-Technologie-Stiftung), Michaela Brückner-Reinisch (Fachschaftsleiterin Biologie) und Bettina Münzer (Fachschaftsleiterin Chemie).

HOF. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Hans-Viessmann-Technologie-Stiftung (HVTS) sind zahlreiche Projekte am Schiller-Gymnasium in verschiedenen Fachbereichen überhaupt erst möglich. Die Stiftung hat dem größten Hofer Gymnasium nun 10500 Euro zukommen lassen; das Geld wird für Projekte verwendet. In der Biologie kommen die jüngsten Schüler bei den MINT-Minis im Themenbereich Mikroskopieren in den Genuss, mit modernsten Digitalmikroskopen aufgenommene Bilder per Wifi direkt auf ihre iPads zu spielen und dort bearbeiten zu können. 

In der Oberstufe ermöglichen die beiden modernen Spektroskope Schülerversuche im Bereich der Spektrometrie. Das Fach Chemie profitiert unter anderem durch die Anschaffung moderner Magnetrührer, die zuerst in den 10. Klassen im Themenbereich Protolyse-Reaktionen zum Einsatz kommen. Neue Spannungsquellen erleichtern die Elektrolyse von Salzlösungen und vermeiden den zukünftigen Einsatz von Batterien, was dem Charakter als zertifizierte Umweltschule gerecht wird. 

„Schiller Denkfabrik“, das ist ein Lehr- und Lernort für Schülerinnen und Schüler, ein Projekt der Fachschaft Informatik; auch dieses Projekt hat die HVTS mit Mitteln bedacht. 

Die enorme Nachfrage seitens der Schülerinnen und Schülern nach Robotik, dem Kennenlernen und Nutzen moderner Fertigungsverfahren wie 3D-Druck und Laser-Cutting und der Teilnahme an Wettbewerben nimmt immer weiter zu. Diesem Bedarf wollte die Fachschaft gerecht werden und hat dieses jahrgangsübergreifende und von Tutoren unterstützte Angebot geschaffen, das sehr gut angenommen wird. Alle sechs schuleigenen 3D-Drucker sowie der Laser-Cutter wurden in funktionsfähigen Zustand versetzt und werden fast täglich eingesetzt. 

Des Weiteren wurde eine Teststrecke für den Schiller-Wettbewerb „Space Elevator Challenge“ angeschafft, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Roboter testen können. Mittelfristig wird ein humanoider Roboter aus dem 3D-Drucker im Schiller Einzug halten. Zahlreiche weitere Projekte sind in Planung - technikinteressierte Schülerinnen und Schüler werden sie zeitnah umsetzten.